Traditionelles Zinngießen


Traditionell gab es früher (um 1900) Spielzeug aus Zinn, wie z.B. Ritter in Ritterburgen, Soldaten zu Fuß und beritten. Darüber hinaus auch kleine Tiere, Märchenfiguren oder Schmuckstücke. Diese wurden in festen Formen aus Holz, Ton und Gips gegossen.
Das Zinn wurde meist in kleinen Tiegeln auf dem Ofen erhitzt, zum Schmelzen gebracht und dann in die Form gegossen.
Die Figuren wurden anschließend bearbeitet, entgratet und poliert, und mit Öl- oder Spiritusfarben bemalt.
Diese Tradition haben die Aktiven der Vorführ- und Mitmachgießerei, als Projekt, im Industrie-Museum Ennepetal erneut aufleben lassen. Gedacht sind die Projekttage für Großeltern, Eltern und Kinder.
Nach einer Einstimmung auf das jeweilige Thema und eine Erläuterung der Arbeitstechnik darf sich an die Arbeit gemacht werden.
Ziel soll sein: Generationsübergreifend miteinander etwas zu erschaffen, Spaß zu haben, gemeinsam Kreativität zu erleben und in den Austausch zu kommen.
Jede Familie hat ihre eigenen Geschichten. So könnte ein reger Austausch entstehen und dieser wird nachhaltige Spuren hinterlassen – die Bedeutung des Spielzeugs im Vergleich von früher und heute ins Bewusstsein der Kinder und weiteren Beteiligten zu bringen.
Die gegossenen und bemalten Zinnfiguren dürfen mit nach Hause genommen werden.
Wenn vorhanden, sind natürlich eigene „Zinnschätzchen“ als Vorlagen gern gesehen.

Es entstehen keine Kosten. Für Getränke und Verpflegung wird gesorgt.

Nächster Termin: 13. September 2015 (Tag des offenen Denkmals), 10 bis 16 Uhr.

Hier einige Impressionen des letzten Zinngießens:


 
HB_00006.jpg
 
HB_00007.jpg
 
HB_00009.jpg
 
HB_00010.jpg
 
HB_00014.jpg
 
HB_00018.jpg
 
HB_00020.jpg
 
HB_00027.jpg
 
HB_00032.jpg
 
HB_00035.jpg
 
HB_00047.jpg
 
HB_00049.jpg
 
HB_00050.jpg
 
HB_00051.jpg
 
HB_00055.jpg